Produkte von Pott

Pott

 

Mit dem Eintritt Carl Potts in die Firma begann die Umgestaltung des Betriebs zur Besteckmanufaktur. Erst durch die eigene Fabrikation konnte er seine künstlerischen Vorstellungen, die vom Bauhaus und dem Werkbund inspiriert waren, umsetzen.

Carl Pott entwarf viele der Bestecke selbst. In der Folge beauftragte er auch so namhafte Designer wie Hermann Gretsch (Pott 81), Wilhelm Wagenfeld (Pott 83), Josef Hoffmann (Pott 86), Hans Schwippert (Pott 29) und viele andere mit den Entwürfen für Bestecke.

Der kommerzielle Erfolg dieser auf Schlichtheit und Klarheit der Form ausgelegten Bestecke trat in den 1950er Jahren ein, als die Firma C. H. Pott für die Lufthansa das „Modell 21“ von Don Wallance (1953) mit eingraviertem Kranich-Logo lieferte. Carl Pott führte das Unternehmen bis zu seinem Tod 1985, danach übernahm sein Sohn Hannspeter den Betrieb, der die künstlerische Linie des Vaters weiterführte.

Bis zuletzt wurden Pott-Bestecke rein handwerklich in zahlreichen manuellen Arbeitsschritten produziert, was das Unternehmen auf dem umkämpften Markt trotz der Qualität der Produkte finanziell in Bedrängnis brachte. 2006 übernahm die Firma Seibel Designpartner GmbH die Marke Pott und verlegte die Produktion von Solingen nach Mettmann, wo auch die Designbestecke der Marke mono gefertigt werden.

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